Die irregulären Saturnmonde
 
 

Im August 2000, mehr als hundert Jahre nach der Entdeckung des ersten irregulären Saturnmondes,
Phoebe, entdeckte Dr. Brett Gladman drei weitere irreguläre Saturnmonde. ("Irregulär" bedeutet,
daß die Bahnen der Monde exzentrisch [nicht kreisförmig] sind oder eine nicht geringe Inklination
[Neigung] haben.) Wenig später, am 23. September 2000, kamen acht weitere hinzu, die er
gemeinsam mit Dr. John J. Kavelaars entdeckte, und am 9. November 2000 wurde noch ein
weiterer von Dr. Matthew J. Holman entdeckt. Gladman, Kavelaars und Holman hatten
1997 bzw. 1999 gemeinsam bereits fünf irreguläre Uranusmonde mitentdeckt. Am
5. Februar 2003 entdeckten dann Scott S. Sheppard, Prof. Dr. David Jewitt und
Dr. Jan Kleyna einen weiteren irregulären Saturnmond, am 12. Dezember 2004
entdeckten Dr. Sheppard und Prof. Dr. Jewitt neun weitere und am 13.
Dezember 2004 schließlich noch drei weitere. Sheppard, Jewitt und
Kleyna hatten 2000 bzw. 2001 gemeinsam bereits 21 irreguläre
Jupitermonde entdeckt bzw. mitentdeckt.
 

Es stellte sich heraus, daß die Inklinationen dieser 26 irregulären Saturnmonde zwar von
33,8° bis 176,0° reichen, daß die meisten dieser Monde aber ähnliche Inklinationen
haben: vier Monde haben eine Inklination um 34°, vier Monde eine Inklination um
46°, zwei Monde eine um 145½°, drei Monde eine zwischen 152° und 159° und
dreizehn Monde eine zwischen 164° und 176°. Zum einen ergeben sich somit
fünf Gruppen von Monden, zum anderen folgt daraus, daß acht irreguläre
Saturnmonde eine Inklination kleiner als 90° haben und somit prograd
(rechtläufig) sind, d. h. Saturn in der gleichen Richtung umlaufen wie
Saturn die Sonne, und daß die anderen achtzehn eine Inklination
größer als 90° haben und somit retrograd (rückläufig) sind, d. h.
Saturn in Gegenrichtung umlaufen.
 
 
 
 
 
 
 

Ymir
 
 
 
 
 
 
 

Die Namensgebung der dreizehn nach Phoebe entdeckten irregulären Saturnmonde
richtete sich nach ihren Inklinationen:
 

  Die retrograden Monde wurden nach nordgermanischen (nordischen) Riesen benannt
und bekamen die Namen Ymir, Suttungr, Mundilfari, Skathi, Thrymr und Narvi.
 

Ymir ("Heuler" oder "Zwitter") war das allererste Lebewesen, war androgyn (zweigeschlechtlich)
und hatte sechs Köpfe. Aus ihm entstand die Welt. Er ist auch der Stammvater aller Riesen.
Ymir stellt die noch ungeschiedenen Naturkräfte dar.

Suttungr (vom altisländischen Wort für "vom Trank beschwert") war ein Feuerriese.

Mundilfari (vom altisländischen Wort vermutlich für "Führer des Griffs [der Weltachse]")
war der Vater des Mondes und der Sonne.

Skaði ("ð" wird wie stimmhaftes "th" in englisch "this" ausgesprochen; altisländisch für "Schaden")
war nicht nur eine Riesin, sondern auch eine Göttin des Winters,
der Jagd und des Skilaufens.

Þrymr ("þ" wird wie stimmloses "th" in englisch "think" ausgesprochen; vom altisländischen Wort für "Lärm")
war ein Frostriese und der König der Unholde, einer Gruppe von Riesen.

Narvi ("der Bindende, der enge Fesseln Anlegende") war der Vater der Nacht.
 

Ymir erhielt die Bezeichnung Saturn XIX, Suttungr Saturn XXIII, Mundilfari Saturn XXV,
Skathi Saturn XXVII, Thrymr Saturn XXX und Narvi Saturn XXXI. Die übrigen elf retro-
graden Monde tragen vorerst nur provisorische Bezeichnungen. So heißt "S/2004 S 13"
z. B.: "Satellit, und zwar mit Entdeckungsfoto aus dem Jahr 2004 bei Saturn, dreizehnte
Entdeckung aus 2004 bei Saturn". Von den retrograden Monden bilden zum einen Ymir,
Suttungr, Mundilfari und Thrymr und acht der 2004 entdeckten Monde zusammen mit der
weitaus größeren Phoebe eine Gruppe, nach ihrem größten Mond Phoebegruppe genannt,
zum anderen bilden Skathi und zwei der 2004 entdeckten Monde eine Gruppe, die wir
nach ihrem vermutlich größten Mond vorerst Skathigruppe nennen, zum dritten bilden
Narvi und einer der 2004 entdeckten Monde eine Gruppe.
 
 
 
 
 
 
 

Narvi
 
 
 
 
 
 
 

Die Monde um 34° Inklination wurden nach gallischen Göttern benannt und
bekamen die Namen Tarvos, Albiorix und Erriapus.
 

Tarvos Trigaranus (gallisch für "Stier mit den drei Kranichen") war ein Stiergott,
der häufig den gallischen Stammesgott Teutates begleitete.

Albiorix (gallisch für "König der Welt") war entweder ein Beiname für Teutates
oder ein eigenständiger, Teutates gleichgesetzter Gott.

Erriapus war ein Berggeist und der Schutzgott der Marmorsteinbrüche
und der Marmorarbeiter.
 

Tarvos erhielt die Bezeichnung Saturn XXI, Albiorix Saturn XXVI und Erriapus
Saturn XXVIII. Der übrige Mond um 34° Inklination trägt vorerst nur eine
provisorische Bezeichnung. Diese Monde bilden eine weitere Gruppe, nach
ihrem mit ca. 26 km Durchmesser immerhin mit Abstand größten Mond
Albiorixgruppe genannt.
 
 
 
 
 
 
 

Tarvos
 
 
 
 
 
 
 

Die Monde um 46° Inklination schließlich wurden nach Legendengestalten der Inuit
(Eskimos) benannt und bekamen die Namen Ijiraq, Kiviuq, Siarnaq und Paaliaq.
 

Ein Ijiraq kommt in einem Buch des Inuit-Kinderbuchautors Michael Kusugak als
eine Legendengestalt vor, die Kindern beim Versteckspiel hilft, sich so gut zu
verstecken, daß sie nie wieder gefunden werden. Dieser Name sprang
Kavelaars gewissermaßen ins Auge, denn auch die Minimonde
"sind in den Weiten des Weltraums gut versteckt".

Kiviuq war ein heldenhafter Inuk (Eskimo), der viele Reisen machte.

Siarnaq ist die Göttin des Meeres und die Königin der Unterwelt,
deren Finger zu den ersten Meereslebewesen wurden.

Paaliaq ist eine weitere Gestalt von Kusugak.
 

Paaliaq erhielt die Bezeichnung Saturn XX, Ijiraq Saturn XXII, Kiviuq Saturn XXIV
und Siarnaq Saturn XXIX. Auch sie bilden eine Gruppe, nach ihrem mit ca. 32 km
Durchmesser ebenfalls mit Abstand größten Mond Siarnaqgruppe genannt.
Übrigens ist Ijiraq der kleinste Mond aus der Siarnaqgruppe.
 
 
 
 
 
 
 

Paaliaq
 
 
 
 
 
 
 

Die Gruppen entstanden vermutlich je aus einem einzigen Planetoiden, der von
Saturn eingefangen wurde und später infolge einer Kollision mit einem
Kometen oder einem anderen Planetoiden in Stücke brach.
 

Die großen Bahnhalbachsen dieser 26 Monde betragen zwischen 184
und 417 Saturnradien (siehe auch Skizze), ihre Umlaufzeiten
mithin zwischen 449 und 1491 Tagen, also zwischen
1 Jahr 3 Monaten und 4 Jahren 1 Monat.
 
 
 
 
 
 
 

Die Umlaufbahnen der 14 Ende 2003 bekannten irregulären Saturnmonde:
- im Mittelpunkt: Saturn
- lila: Bahnen der großen Saturnmonde Tethys, Dione, Rhea, Titan, Hyperion und Iapetus
- blau: Bahnen der Gruppe der Monde um 46° Inklination (Siarnaqgruppe)
- grün: Bahnen der Gruppe der Monde um 34° Inklination (Albiorixgruppe)
- rot: Bahnen der 7 retrograden Monde
 
 
 
 
 
 
 

Die irregulären Saturnmonde in Kürze


MOND Bezeich-
nung
Entdek-
kungsjahr
Entdecker Durch-
messer
Rang Große
Bahn-
halbachse
Um-
lauf-
zeit
Inkli-
nation
Kiviuq Saturn XXIV 2000 Brett Gladman Ca. 14 km 24. 11110000 km =
ca. 184,3 Saturnradien
449,2 Tage   45,7°
Ijiraq Saturn XXII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 10 km 25. 11124000 km =
ca. 184,6 Saturnradien
451,4 Tage   46,4°
Phoebe Saturn IX 1898 William Henry Pickering 224 km x 208 km x 207 km 26. 12947780 km =
ca. 215 Saturnradien
550,3 Tage
(retrograd)
176,0°
Paaliaq Saturn XX 2000 Brett Gladman Ca. 19 km 27. 15200000 km =
ca. 252 Saturnradien
687,0 Tage   45,1°
Skathi Saturn XXVII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 6,4 km 28. 15540000 km =
ca. 258 Saturnradien
728,2 Tage
(retrograd)
152,6°
Albiorix Saturn XXVI 2000 Matthew J. Holman Ca. 26 km 29. 16182000 km =
ca. 269 Saturnradien
783,5 Tage   34,2°
S/2007 S 2 - 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 30. 16725000 km =
ca. 278 Saturnradien
808,1 Tage
(retrograd)
174,0°
Bebhionn Saturn XXXVII 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 31. 17119000 km =
ca. 284 Saturnradien
834,8 Tage   35,0°
Erriapus Saturn XXVIII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 8,6 km 32. 17343000 km =
ca. 288 Saturnradien
871,2 Tage   34,7°
Siarnaq Saturn XXIX 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 32 km 33. 17531000 km =
ca. 291 Saturnradien
895,5 Tage   46,0°
Skoll Saturn XLVII 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 34. 17665000 km =
ca. 293 Saturnradien
878,3 Tage
(retrograd)
161,2°
Tarvos Saturn XXI 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 13 km 35. 17983000 km =
ca. 298,4 Saturnradien
926,2 Tage   33,8°
Tarqeq Saturn LII 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 7 km 36. 18009000 km =
ca. 298,8 Saturnradien
887,5 Tage   46,1°
Greip Saturn LI 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 37. 18206000 km =
ca. 302 Saturnradien
921,2 Tage
(retrograd)
179,8°
S/2004 S 13 - 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 38. 18404000 km =
ca. 305,4 Saturnradien
933,5 Tage
(retrograd)
168,8°
Hyrrokkin Saturn XLIV 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 8 km 39. 18437000 km =
ca. 305,9 Saturnradien
931,9 Tage
(retrograd)
151,5°
Mundilfari Saturn XXV 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 5,6 km 40. 18628000 km =
ca. 309 Saturnradien
952,8 Tage
(retrograd)
167,5°
S/2006 S 1 - 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 41. 18790000 km =
ca. 311,8 Saturnradien
963,4 Tage
(retrograd)
156,3°
Jarnsaxa Saturn L 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 42. 18811000 km =
ca. 312,1 Saturnradien
964,7 Tage
(retrograd)
163,3°
S/2007 S 3 - 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 5 km 43. 18975000 km =
ca. 314,8 Saturnradien
977,8 Tage
(retrograd)
174,5°
Narvi Saturn XXXI 2003 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6,6 km 44. 19007000 km =
ca. 315,4 Saturnradien
1004 Tage
(retrograd)
145,8°
Bergelmir Saturn XXXVIII 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 45. 19336000 km =
ca. 321 Saturnradien
1006 Tage
(retrograd)
158,6°
S/2004 S 17 - 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 4 km 46. 19447000 km =
ca. 322,7 Saturnradien
1015 Tage
(retrograd)
168,2°
Suttungr Saturn XXIII 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 5,6 km 47. 19459000 km =
ca. 322,9 Saturnradien
1017 Tage
(retrograd)
175,8°
Hati Saturn XLIII 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 48. 19846000 km =
ca. 329,3 Saturnradien
1039 Tage
(retrograd)
165,8°
S/2004 S 12 - 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 5 km 49. 19878000 km =
ca. 329,8 Saturnradien
1046 Tage
(retrograd)
165,3°
Bestla Saturn XXXIX 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 7 km 50. 20192000 km =
ca. 335 Saturnradien
1089 Tage
(retrograd)
145,2°
Thrymr Saturn XXX 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 5,6 km 51. 20314000 km =
ca. 337,1 Saturnradien
1094 Tage
(retrograd)
175,8°
Farbauti Saturn XL 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 5 km 52. 20377000 km =
ca. 338,1 Saturnradien
1086 Tage
(retrograd)
156,4°
Aegir Saturn XXXVI 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 53. 20751000 km =
ca. 344 Saturnradien
1118 Tage
(retrograd)
166,7°
S/2004 S 7 - 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 54. 20999000 km =
ca. 348 Saturnradien
1140 Tage
(retrograd)
166,2°
Kari Saturn XLV 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 7 km 55. 22089000 km =
ca. 366,5 Saturnradien
1231 Tage
(retrograd)
156,3°
S/2006 S 3 - 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 56. 22096000 km =
ca. 366,6 Saturnradien
1227 Tage
(retrograd)
158,3°
Fenrir Saturn XLI 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 4 km 57. 22454000 km =
ca. 373 Saturnradien
1260 Tage
(retrograd)
165,0°
Surtur Saturn XLVIII 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 58. 22704000 km =
ca. 377 Saturnradien
1297 Tage
(retrograd)
177,5°
Ymir Saturn XIX 2000 Brett Gladman Ca. 16 km 59. 23040000 km =
ca. 382,3 Saturnradien
1315 Tage
(retrograd)
173,1°
Loge Saturn XLVI 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 60. 23058000 km =
ca. 382,6 Saturnradien
1311 Tage
(retrograd)
167,9°
Fornjot Saturn XLII 2004 Scott S. Sheppard / David Jewitt Ca. 6 km 61. 25146000 km =
ca. 417 Saturnradien
1494 Tage
(retrograd)
170,4°

 

Iapetus           zurück zum Menü         -
 
 
 
 
 
 

Hast Du noch Fragen an die Webmaster? Dann mail uns! Wir antworten!

Dies waren die beeindruckenden irregulären Saturnmonde.
Als nächstes erwarten Euch hier weitere Monde des Jupiters. Seid gespannt auf die
 

Carmegruppe



 
 
 
 
 
 
 

Quellen:

Kiviuq, Ijiraq, Paaliaq, Skathi, Albiorix, Erriapus, Siarnaq, Tarvos, Mundilfari, Suttungr, Thrymr, Ymir:
- Durchmesser: NASA, Jet Propulsion Laboratory (Nicholson, Ph. D. 2001)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT270 (2007)

Phoebe:
- Durchmesser: berechnet nach
--- Thomas, P. u. a.: "Phoebe: Voyager 2 observations", Journal of Geophysical Research 88 (1983), Nr. A11, S. 8736-8742
--- Porco, C. C. u. a.:
--- "Cassini Imaging Science: Initial Results on Phoebe and Iapetus", Science 307 (2005), Nr. 5713 (25. Februar), S. 1237-1242
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT240 (2006)

S/2007 S 2, Tarqeq, S/2007 S 3:
- Durchmesser: http://www.dtm.ciw.edu/sheppard/satellites/satsatdata.html (2007)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT273 (2007)

Bebhionn, Bergelmir, Hati, Bestla, Farbauti, Aegir, Fenrir, Fornjot:
- Durchmesser: http://www.dtm.ciw.edu/sheppard/satellites/satsatdata.html (2005)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT271 (2007)

Skoll, Hyrrokkin, Kari, Surtur, Loge:
- Durchmesser: http://www.dtm.ciw.edu/sheppard/satellites/satsatdata.html (2006)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT271 (2007)

Greip, S/2006 S 1, Jarnsaxa, S/2006 S 3:
- Durchmesser: http://www.dtm.ciw.edu/sheppard/satellites/satsatdata.html (2006)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT272 (2007)

S/2004 S 13, S 17, S 12, S 7:
- Durchmesser: http://www.dtm.ciw.edu/sheppard/satellites/satsatdata.html (2005)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT272 (2007)

Narvi:
- Durchmesser: NASA, Jet Propulsion Laboratory (Sheppard, S. S. 2003)
- Bahndaten: Jacobson, R. A.: JPL satellite ephemeris SAT270 (2007)